Drei Sätze, die deeskalieren
- „Ich mache mir Sorgen um deine Sicherheit.“ (Fokus auf Schutz statt Bewertung)
- „Womit wäre es für dich heute leichter?“ (Selbstbestimmung statt Kontrolle)
- „Wir müssen nichts überstürzen – aber wir sollten anfangen.“ (Druck rausnehmen, Richtung geben)
Grenzen setzen, ohne die Beziehung zu verlieren
Grenzen sind kein „Gegen“ – sie sind ein „Für“: für Gesundheit, für Sicherheit und für Ihre eigene Stabilität. Hilfreich ist, die Grenze konkret zu formulieren (was genau, ab wann, unter welchen Bedingungen).
Wenn Sie einen neutralen Text brauchen
Manchmal hilft ein respektvoller Brief, der nicht „anklagt“, sondern den nächsten Schritt ermöglicht.
Quellen & weiterführende Links
- BApK: Angehörige und Psychiatrie (Belastungen & Umgang)
- Vivantes: Tipps für Angehörige (alltagstauglich, deeskalierend)
- Deutsche Depressionshilfe: Rat für Angehörige (Selbstfürsorge)
Zum Abhaken: passende Checklisten
Die Schritte aus diesem Beitrag gibt es als Checkliste zum Ausdrucken — als PDF, je 2,99 €, sofort nach dem Kauf im Postfach.
- Grenzen setzen ohne Beziehungsbruch — Checkliste für Angehörige
- Erschöpfungs-Check für Angehörige — Selbstschutz-Checkliste
- Das Geschwister-Gespräch — Verantwortung fair aufteilen
Hinweis: Dieser Beitrag dient der Orientierung und ersetzt keine medizinische, psychotherapeutische oder rechtliche Beratung.